Beschäftigung bei den Banken der Schweiz
Ende 2025 beschäftigten die Banken in der Schweiz 92’002 Personen im Inland (in Vollzeitäquivalenten). Dies stellt einen Rückgang von 2’345 im Vergleich zum Vorjahr dar. Die Arbeitslosenquote im Finanzsektor lag mit 3,3 Prozent etwas über dem Durchschnitt der Gesamtwirtschaft und hat sich im Vergleich zum Vorjahr leicht erhöht.

ENTWICKLUNGEN IM JAHR 2026
Leicht rückläufige Inlandbeschäftigung der Banken in der Schweiz im ersten Halbjahr 2026
Basel | iStock.com/f11photo
Entwicklungen im Jahr 2025
Die Anzahl der Beschäftigten im Bankensektor ging 2025 zurück. Mit einer Abnahme um 2,5 Prozent lag die Zahl der Beschäftigten Ende 2025 bei 92’002. Die Arbeitslosenquote lag im Bankensektor mit 3,3 Prozent minimal über dem Schweizer Durchschnitt.
Im Jahr 2025 beschäftigten die Banken im Inland 92’002 Personen (in Vollzeitäquivalenten). Die Anzahl der Stellen nahm im Vergleich zum Vorjahr um 2’345 ab (–2,5%). Damit wird im Jahr 2025 eine Trendwende des zuvor fünfjährigen Aufwärtstrends beobachtet. Im Dezember 2025 betrug die Arbeitslosenquote im Schweizer Bankensektor gemäss dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) durchschnittlich 3,3 Prozent und lag knapp über dem Niveau der Gesamtwirtschaft. Insgesamt waren Ende 2025 4’160 registrierte Arbeitslose in der Bankenbranche verzeichnet, was einer Zunahme von 660 Arbeitslosen im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
Der Abbau von 2’345 Stellen ist vollständig auf die Grossbanken zurückzuführen, alle anderen Bankengruppen verzeichneten einen Stellenzuwachs. Dieses Resultat ist konsistent mit der vorsichtig positiven Prognose der letztjährigen Beschäftigungsumfrage der SBVg bei den Banken in der Schweiz. Etwa 60 Prozent der befragten Banken rechneten mit einem stabilen Personalbestand, während etwa ein Drittel von einem zunehmenden Personalbestand ausging. Trotz der Senkung des Personalbestandes stieg der Personalaufwand etwas an, wobei die Veränderung mit einem Zuwachs von CHF 192,0 Mio. wie bereits im Vorjahr eher gering ausfällt. Dies dürfte unter anderem auf Abgangsentschädigungen im Zuge von Restrukturierungen sowie auf höhere variable Vergütungen infolge des guten Geschäftsjahres zurückzuführen sein.
Bezüglich der Geschlechterverteilung unter den Bankangestellten blieb der Anteil der Mitarbeiterinnen gegenüber dem Vorjahr stabil und lag 2025 bei 38,7 Prozent (35’612 Vollzeitäquivalente). Im Vergleich zum Vorjahr wurden Stellen von 770 Mitarbeiterinnen und 1’575 Mitarbeitern abgebaut. Ein Blick auf die letzten zehn Jahre zeigt, dass sich der Anteil der Mitarbeiterinnen bei einer stabilen Beschäftigtenanzahl leicht erhöht hat.
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Leicht rückläufige Inlandbeschäftigung der Banken in der Schweiz im ersten Halbjahr 2026
Der Personalbestand der Banken ging im Inland um 1,4 Prozent und im Ausland um 3,7 Prozent zurück. Die Abnahme von 2,4 Prozent ist damit vor allem auf die Entwicklung im Ausland zurückzuführen. Für den weiteren Jahresverlauf sind die Erwartungen verhalten positiv.
Die Beschäftigung bei den Banken in der Schweiz ging im ersten Halbjahr 2026 leicht zurück. Gemäss der jährlichen Personalumfrage der SBVg verringerte sich der Personalbestand in Vollzeitäquivalenten im Inland um 1,4 Prozent beziehungsweise 1’216 Stellen. Im Ausland waren die Anpassungen grösser: Zugängen von 2’714 Vollzeitäquivalenten standen 5’477 Abgänge gegenüber, sodass der Personalbestand um 3,7 Prozent sank. Damit setzte sich der bereits in den Vorjahren beobachtete Rückgang der Auslandsbeschäftigung fort.
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Einschätzungen für den weiteren Jahresverlauf verhalten positiv
Im Rahmen der Umfrage äusserten sich 82 Prozent der Teilnehmenden zur Beschäftigungsentwicklung innerhalb der Branche im weiteren Jahresverlauf. Knapp 60 Prozent rechnen mit einem stabilen Personalbestand, rund ein Drittel mit einem Anstieg. Lediglich etwa 7 Prozent erwarten einen Rückgang. Damit fällt die Einschätzung geringfügig zurückhaltender aus als vor einem Jahr. Der Anteil der Banken, die mit einer negativen Beschäftigungsentwicklung rechnen, ist zwar leicht gestiegen, liegt im Zehnjahresvergleich jedoch weiterhin auf einem niedrigen Niveau – insbesondere gegenüber den deutlich höheren Werten in den Jahren 2016 bis 2021. Insgesamt bleiben die Aussichten im langfristigen Vergleich somit neutral bis positiv: Rund 93 Prozent der befragten Banken erwarten für den weiteren Jahresverlauf eine stabile oder steigende Beschäftigung. Auch der Anteil der Institute, die mit einem Personalzuwachs rechnen, bewegt sich weiterhin auf hohem Niveau, wenngleich die Erwartungen zwischen 2022 und 2025 noch etwas optimistischer ausfielen. Der Arbeitsmarktindex für die Bankbranche zeichnet sogar noch ein etwas optimistischeres Bild als die Beschäftigungsumfrage der SBVg. Zwischen dem ersten und zweiten Quartal 2026 nahm die Zahl der offenen Stellen spürbar zu, während die Beschäftigung und die Zahl der registrierten Arbeitslosen weitgehend stabil blieben. Auch die Index-Komponente «Beschäftigungserwartung» lag in beiden Quartalen im positiven Bereich, fiel im zweiten Quartal jedoch etwas tiefer aus als im ersten. Damit waren die Banken, die für das kommende Quartal einen Stellenaufbau erwarten, wieder in der Mehrheit. Im Jahr 2025 waren sie vorübergehend und erstmals seit fast vier Jahren in der Minderheit gewesen. Der Anteil der Banken, die aufgrund des Fachkräftemangels Rekrutierungsschwierigkeiten melden, stieg im zweiten Quartal leicht auf 30 Prozent. Im ersten Quartal hatte er noch bei niedrigeren 27,5 Prozent gelegen.
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Keine wesentlichen Veränderungen in den einzelnen Geschäftsbereichen erwartet
Ergänzend zum allgemeinen Trend wurden die Banken auch zur erwarteten Arbeitsplatzentwicklung in den einzelnen Geschäftsbereichen befragt. Die Auswertung zeigt, dass in allen Bereichen – also im Retail Banking, Wealth Management, Institutionellen Asset Management, Handelsgeschäft und in der Logistik – überwiegend mit einer stabilen Personalentwicklung gerechnet wird. Die Mehrheit der Banken erwartet in diesen Geschäftsbereichen einen gleichbleibenden Personalbestand, in keinem Bereich wird ein Rückgang erwartet. Insgesamt fallen die Einschätzungen wie bereits im Vorjahr vorsichtig optimistisch aus. Die Umfrage macht deutlich, dass die Banken bei weitgehend stabilen Erwartungen in den Geschäftsbereichen insgesamt von einer stabilen bis positiven Entwicklung des Personalbestands ausgehen.
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Arbeitslosenquote im Bankensektor nimmt im ersten Halbjahr 2026 zu
Per Ende des Jahres 2025 lag die Arbeitslosenquote im Bankensektor laut SECO bei 3,3 Prozent und damit leicht über dem Durchschnitt aller Branchen (3,1%). Auch im Verlauf des Jahres 2026 stieg die Arbeitslosenquote im Bankensektor weiter leicht an (Stand Juni 2026: 3,5%), und verläuft somit gegenläufig zur Entwicklung der Arbeitslosenquote auf gesamtschweizerischer Ebene (Stand Juni 2026: 2,9%). Der Arbeitsmarktindex für die Bankenbranche bestätigt diese Unterschiede zwischen der Bankenbranche und der Gesamtwirtschaft. Die Knappheit an Arbeitskräften im Finanzsektor bleibt im Vergleich zur Gesamtwirtschaft jedoch relativ bestehen. Die Beschäftigungsstatistik des Bundes (BESTA) wies für das erste Quartal 2026 4’700 offene Stellen für den gesamten Finanzsektor (Finanz- und Versicherungsdienstleistungen) aus. Dies entspricht einem Anteil von 1,8 Prozent an allen besetzten und offenen Arbeitsstellen. Für die Gesamtwirtschaft liegt der Anteil leicht niedriger bei 1,7 Prozent.